Projekte 2017

Projektbesuche von EcuaSur im 2017

Im August – September 2017 reisen zwei Mitglieder des Vorstandes auf Projektbesuch in die Provinz Loja, Ecuador. Beatrice Güller und Josina Vogt treffen alle wichtigen Projektpartner und weihen zusammen mit ihnen die bereits realisierten Schulbauten 2017 in der Provinz Espindola ein:

Schule Cabo Castillo in Jibiruche: Bau eines neuen Schulzimmers.

Schule José Maria Riofrio in Bellavista: Drei zusammengebaute Schulzimmer werden fertiggestellt und feierlich eingeweiht.

Schule Ecuador in Taillin: Die sanitären Anlagen samt Klärgrube sind fertig und werden ebenfalls mit der Dorfbevölkerung eingeweiht.

Weitere Besuche in laufenden Projekten:

Schule Augusto Arias in El Ingenio: Ein Schulprojekt, welches in der zweiten Hälfte 2017 gestartet wird: Abbruch eines einsturzgefährdeten Schuppens zugunsten der Konstruktion eines kleines Schulzimmers, Verdichtung des Vorplatzes und Handwaschgelegenheit im Freien.

Bienenhonig-Grossprojekt: Besuch einer Gruppe Bienenzüchter in der Gemeinde El Ingenio. Das Projekt stärkt mit dem Grundsatz der Nachhaltigkeit die Bienenhonigproduktion in der ganzen Provinz.

Mikrokreditvergabe: Teilnahme an einem Treffen der Kreditnehmer in Cera.


Projekte 2016

Pfarreibazar zugunsten EcuaSurs

Alle zwei Jahre findet der Bazar der Pfarrei Jona im katholischen Kirchgemeindehaus statt. Der Reinerlös des Bazars vom 19./20. November 2016 kam vollumfänglich dem Verein EcuaSur zugute. Das Geld wird für Schulprojekte im Süden Ecuadors eingesetzt.

Der traditionelle Advents-Bazar im katholischen Kirchgemeindehaus lockt jeweils Scharen von Besucherinnen und Besuchern aus Rapperswil-Jona und Umgebung an. Auch 2016 war der Bazar ein voller Erfolg. Zum Verkauf standen Adventskränze und -gestecke, Weihnachtsguetsli, Selbstgestricktes und Selbstgenähtes, alles liebevoll von den Frauen der Kirchgemeinde hergestellt und an den Ständen im grossen Saal präsentiert.

Eine Kaffeestube samt Kuchenbuffet lud zum Verweilen ein, zur Stärkung gab es eine von den Landfrauen zubereitete feine Gerstensuppe, und draussen konnte man sich mit Glühwein an einem Feuer aufwärmen. Ein kulinarischer Höhepunkt war das Abendessen vom Samstag mit ecuadorianischen Spezialitäten wie Ceviche und Locro. Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgten der Trachtenverein Jona, die Chorgemeinschaft Eschenbach sowie die Kinder vom Schulhaus Weiden mit ihrem Konzert nach dem Sonntagsgottesdienst.

EcuaSur war an beiden Tagen im Kirchgemeindehaus mit einem Informationsstand vor Ort und bot Kunsthandwerkliches aus Ecuador zum Verkauf an.

Der Reinerlös aus dem zweitätigen Kirchgemeinde-Bazar beläuft sich auf stolze 48‘929 Franken. EcuaSur wird das Geld für Schulprojekte in Espìndola, einer der ärmsten Provinzen Ecuadors, einsetzen. Neun Grundschulen, die in einem desolaten Zustand sind, sollen baulich verbessert werden.

EcuaSur bedankt sich bei der Pfarrei Jona, den unzähligen Freiwilligen aus der Pfarrei und den kirchlichen Vereinen herzlich für den riesengrossen Einsatz. Dank dieser Hilfe können wir wieder viel Gutes bewirken!

          

 

Reisebericht von Bruno Haas

Reisebericht Ecuador 2016
Autor: Bruno Haas
Projektreise Ecuador 2016.pdf (1.6MB)
Reisebericht Ecuador 2016
Autor: Bruno Haas
Projektreise Ecuador 2016.pdf
(1.6MB)

 





Projekte 2015

Unser neues Bienenhonigzentrum in Macara

Macara liegt an der peruanischen Grenze, in einem tropischen Gebiet mit Temperaturen über dreissig Grad. Romy Wacker, unsere Vizepräsidentin, ist im Oktober 2015 aus der Schweiz angereist, um unsere Projekte vor Ort zu besuchen und das neue Bienenzentrum in Macara einzuweihen. 
Eine grosse Biene in 3-D macht schon von weitem klar, worum es sich bei diesem Bau handelt. Das Zentrum ist nicht nur sehr schön geworden; es entspricht auch allen Anforderungen und Hygiene-Standards, die nötig sind, damit der hier verarbeitete Honig auch an wichtige ecuadorianische Grossverteiler wie Supermaxi verkauft werden kann. Spezialfarben, unzerbrechliches Doppelglas, Wasserzugang – all diese Bauvorgaben mussten erst entwickelt werden; denn das Zentrum ist das erste seiner Art. Unsere Mitarbeiter vor Ort werden von diesen Erfahrungen profitieren können, wenn es in den nächsten Monaten darum geht, das Bienenzentrum in Zapotillo umzubauen. Es soll ebenfalls den neusten Produktionsstandards entsprechen.

Feierliches Einweihungsfest

Die Einweihungsfeier mit Nationalhymnen, Ansprachen und Erklärungen ist sehr eindrücklich. Von den EcuaSur-Bienengruppen aus den umliegenden Kantonen ist je ein Vertreter eingeladen. Romy Wacker hört von allen Seiten, wie lange die Leute auf diesen Moment gewartet haben und dass für sie mit dem neuen Bienenzentrum ein grosser Wunsch in Erfüllung gegangen sei. «Ich bin sicher, dass dieses Zentrum für die Region einiges bewirken wird», sagt Romy Wacker. 
Als Symbol der guten Zusammenarbeit und analog zur Idee des Bienenvolkes, wo viele unterschiedliche Arbeitsschritte zum Gelingen eines grossen, gemeinsamen Zieles beitragen, überreicht die Vizepräsidentin allen Projektverantwortlichen ein Glas Honig aus der Schweiz. Ganz im Sinne von «jeder für alle». Es ist geplant, dass die Bienenhonigwerkstatt auch 2016 wieder von EcuSur besucht wird. Ein solcher Austausch vor Ort wirkt motivierend für alle Beteiligten.

Schutzmäucherchen gegen «El Niño»

Im Dezember ist jeweils das Wetterphänomen «El Niño» zu erwarten; es bringt Stürme, Regenfälle, Windböen usw. Um das Zentrum davor zu schützen, ist ein niedriges Wasserschutzwändchen nötig. Das Einverständnis für die Erstellung dieses Mäuerchens kann Romy Wacker praktischerweise gleich vor Ort erteilen. 


Projekte 2014

Die EcuaSur-Vertretung in Ecuador

Schon lange Zeit ist unsere Vertretung vor Ort daran, die Partnerorganisation EcuaSuiza zu gründen. Dies ist notwendig, wenn ausländische Organisationen (wie bspw. EcuaSur) Projekte in Ecuador realisieren wollen. Andernfalls müssen sie die Spendengelder direkt der staatlichen Behörde bezahlen. Das wollen wir nicht und sind nun nah am Ende eines grossen Hürdenlaufs zur Gründung von EcuaSuiza. 

Landwirtschaftliche und Umwelt-Projekte
Das agrarökologische Grossprojekt (seit 2010) mit den Teilprojekten Bienen, Familiengärten und Aufforstung ist auf sechzehn Imkervereine in neun Kantonen der Provinz Loja angewachsen. Zwölf Vereine arbeiten mit Honigbienen, die restlichen vier mit den kleinen, einheimischen Bienen ohne Stacheln. Der Projektleiter hat für letztere einen neuen Bienenkasten entwickelt, bei dem die Aufzucht der jungen Bienen und der Honig räumlich getrennt sind. Einige Imker testen nun diesen Kasten. 

Bei den Honigbienen liegt der Schwerpunkt der Beratung weiterhin in den Bereichen Hygiene, Weiterbildungen zu der Ernte von Pollen und die Vermarktung von Honig. Durchschnittlich werden 35 Liter Honig pro Bienenkasten und Jahr geerntet.
Familiengärten: Alle im agrarökologischen Grossprojekt beteiligten Familien haben einen Garten, in dem je nach Grösse und der Verfügbarkeit von Wasser, Kräuter, Gemüse und / oder Fruchtbäume angebaut werden. Das auf dem Markt erhältliche Gemüse-Saatgut hat schlechte Qualität. Die Provinzialbehörde stellt den Familien gutes Saatgut zur Verfügung. EcuaSur unterstützt sie mit der vergünstigten Abgabe dieser Gemüse-Samen.
Bienenzentrum in Macara: Der Imkerverein von Macara ist sehr aktiv, gut organisiert und verkauft seinen Honig sehr gut. Der Raum, in dem der Honig geerntet und gelagert wird, ist zu klein und erfüllt die hygienischen Bedingungen nicht. Ein Grundstück für den Neubau ist bereits gekauft. Dort soll auch ein Laden entstehen und ein Raum, in dem sich die Gruppe treffen kann. Die Provinzialbehörde hat zusammen mit dem Leiter des agrarökologischen Grossprojekts und dem Imkerverein das Bauprojekt für das erste Bienenzentrum in der Provinz Loja ausgearbeitet. Sie übernimmt auch die Bauleitung und die Logistik und EcuaSur finanziert die Baumaterialen.
Wasserschutz-Projekt in El Tambo (seit 2012): Um die vier wichtigsten Trinkwasserquellen wurde eine Pufferzone ausgeschieden. Ein Zaun schützt die Quellen vor dem Zutritt von Menschen und Tieren. Mit dem Setzen von endemischen Pflanzen wird das Projekt abgeschlossen. 

Schulinfrastruktur-Projekte
Im abgelegenen und in der Regenzeit unzugänglichen Dorf Guallanama im Kanton Sozoranga gibt es eine intakte Dorfgemeinschaft. Deren Kinder werden in einem baufälligen Schulhäuschen unterrichtet, die beiden Klassen nur durch einen Vorhang abgetrennt. Hier soll ein Neubau die schulischen Bedingungen verbessern.

Mikrokredit
Die Bank Grameen in Loja unterstützt drei Frauengruppen in den Dörfern Cera, Cumbe und Calucuay mit Krediten von EcuaSur. In  diesen Dörfern in der Region Chuquiribamba war EcuaSur bereits früher mit verschiedenen Projekten aktiv. So tagen zwei Gruppen in Gebäuden, die mithilfe von EcuaSur erstellt wurden; im Töpferzentrum in Cera und in der Küche/Essraum der Schule in Calucuay. Dies zeigt, dass schulische Infrastrukturbauten auch ausserhalb der Schule genutzt werden und für die ganze Dorfgemeinschaft wichtig sind.  


Projekte 2013

Landwirtschaftliche und Umwelt-Projekte

  • Im agrarökologischen Grossprojekt (seit 2010) mit den Teilprojekten Bienen, Familiengärten und Aufforstung sind nunmehr 16 Imkervereine in 9 Kantonen der Provinz Loja beteiligt. Davon haben 4 Vereine einheimische Bienen ohne Stacheln.
  • Wasserschutz-Projekt in El Tambo (seit 2012): Nachdem letztes Jahr Sensibilisierungs-kampagnen für die Wichtigkeit von sauberem Wasser stattgefunden haben, wird nun um die 4 wichtigsten Trinkwasserquellen eine Pufferzone ausgeschieden.

Schulinfrastruktur in den Kantonen Loja, Sozoronga und Espindola

Dorf Duraznillo im Kanton Loja

  • Die Renovation des alten Schulhauses wird abgeschlossen.

Dorf Viviates im Kanton Sozoranga

  • Das achteckige Schulhäuschen wird fertig erstellt.

Die folgenden Schulinfrastruktur-Projekte befinden sich im Kanton Espindola

  • Dorf Bellamaria: Bau einer Klärgrube und Renovation der WC-Anlage, Bau einer Schulküche mit Essecke.
  • Dorf Consapamba: Renovation der WC-Anlage.
  • Dorf Tundurama: Bau einer Klärgrube und Renovation der WC-Anlage des Colegio (Kantonsschule).
  • Dorf Collingora: Bau eines neuen Schulhauses.
  • Dorf Yunguilla: In der Schule wird der Boden neu gemacht und ein Raum in 2 Schulzimmer unterteilt.
  • Dorf Cangochara: Bau einer Schulküche mit Essecke, Renovation der WC-Anlage.

Mikrokredite

Der Bank Grameen in Loja wird ein weiterer Kredit überwiesen mit dem 3 Frauengruppen in Cera, Cumbe und Calucay in der Region Chuquiribamba unterstützt werden.

 

  Jahresberichte

Jahresbericht und Rückblick 2016
Jahresbericht 2016.pdf (519.72KB)
Jahresbericht und Rückblick 2016
Jahresbericht 2016.pdf
(519.72KB)
Jahresbericht und Rückblick 2015
Jahresbericht 2015.pdf (718.42KB)
Jahresbericht und Rückblick 2015
Jahresbericht 2015.pdf
(718.42KB)
Jahresbericht und Rückblick 2014
Jahresbericht 2014.pdf (353.98KB)
Jahresbericht und Rückblick 2014
Jahresbericht 2014.pdf
(353.98KB)
Jahresbericht und Rückblick 2013
Jahresbericht 2013.pdf (221.03KB)
Jahresbericht und Rückblick 2013
Jahresbericht 2013.pdf
(221.03KB)
Jahresbericht und Rückblick 2012
Jahresbericht 2012.pdf (208.45KB)
Jahresbericht und Rückblick 2012
Jahresbericht 2012.pdf
(208.45KB)


Jahresbericht und Rückblick 2011
Jahresbericht 2011.pdf (206.43KB)
Jahresbericht und Rückblick 2011
Jahresbericht 2011.pdf
(206.43KB)